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Internet der Dinge: Was hat das mit dem Mittelstand zu tun?

21.05.2016

 

haben Sie sich schon einmal gefragt, was es mit dem „Internet der Dinge“ auf sich hat? Dieser abstrakte Begriff wird seit Jahren durch die Medien getrieben und scheint mittelständische Unternehmen zunächst nicht sonderlich zu betreffen. Dabei liegen dem Phänomen einige grundlegende Entwicklungen zugrunde, die uns alle betreffen. Wir geben einen kurzen Überblick der Aspekte, die auch für kleine und mittelständische Unternehmen relevant sind.

 

Sensoren werden immer günstiger

 

Bei neuen IT-Trends denken wir häufig zunächst an bessere Technologien, intelligentere Software und Quantensprünge in der Entwicklung. Der wirkliche Treiber hinter dem Internet der Dinge ist allerdings ein dramatischer Preisverfall bei Sensoren aller Art. So können mittlerweile aller erdenklichen Werte gemessen werden – an Stellen, wo es sich noch vor wenigen Jahren einfach nicht gelohnt hätte: Die Temperatur eines Raums, das Öffnen einer Tür, aber auch komplexere Verhaltensweisen von Smartphones und allerlei anderem Gerät können ausgelesen werden.

 

Senden und Empfangen wird omnipräsent

Eine weitere wichtige Entwicklung: Daten können nicht mehr nur an einem Punkt gesammelt und ausgewertet werden – das erhebende Gerät wird gleichzeitig zum Sender. Mobilfunkeinheiten und WLAN lassen sich mittlerweile zu sehr geringen Kosten verbauen. Dadurch wird das Senden und Empfangen von Daten omnipräsent und die Geräte können miteinander kommunizieren. Statt zentralen Steuerungseinheiten mit dezentralen Empfängern wird es in naher Zukunft ein gigantisches Netzwerk immer selbständiger agierender Einheiten geben.

 

Big Data: Datenberge können strukturiert werden

Die ersten beiden Faktoren haben zusammen bereits das Potential, unser Leben und Arbeiten nachhaltig zu verändern. Hinzu kommt nun die rasante Weiterentwicklung der Datenanalyse-Werkzeuge. Google, Amazon und viele weitere große Anbieter beziehen einen großen Teil ihrer Wertschöpfung durch die Auswertung von Daten. Noch sind die Ergebnisse teilweise nicht überzeugend, aber lassen Sie uns hier mal zehn Jahre abwarten.

 

Neue Geschäftsmodelle entwickeln sich

Was genau bedeuten diese Entwicklungen nun für mittelständische Unternehmen? Es übersteigt unsere Vorstellungskraft, was alles passieren kann – daher ist die erste Grundregel: Nehmen Sie diese Entwicklungen ernst und beobachten Sie. Klar ist: Neue, disruptive Gechäftsmodelle werden möglich, die ganze Branchen über Nacht verändern können. Der Siegeszug des Smartphones hat es gezeigt: Uber und mytaxi profitieren von Smartphones, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gab. Die Taxizentralen haben diese Entwicklung komplett verschlafen und stehen nun wie ein Relikt aus alten Zeiten da, das sich in absehbarer Zeit auflösen wird.

 

Hätten sie das vor zehn Jahren absehen müssen? Nein. Hätten Sie es vor fünf Jahren sehen und gegensteuern können, wenn Sie aufmerksam gewesen wären? Aber sicher. Und es wäre für sie am einfachsten gewesen, ihren eigenen Markt weiterhin zu dominieren. Also: Bleiben Sie wachsam. Gerne stehen wir Ihnen als Ansprechpartner für technologische Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

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